Ostern
Gastbeitrag von Sr. Irmgard Richter - Evangelische Stadtmission Freiburg e.V.
„Was die Raupe das Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling.“ (Laotse)
Der Schmetterling ist eines der Symbole für Ostern. Warum? Christen feiern an Ostern, dass Jesus Christus am dritten Tag nach seinem Tod am Kreuz von den Toten auferweckt wurde.
Beim Schmetterling ist das ein bisschen ähnlich: Die Raupe verpuppt und verwandelt sich – sie verschwindet und „stirbt“ gleichsam. An ihrer Stelle erwacht nach einiger Zeit ein ganz neues Wesen, der Schmetterling.
Es gibt eine Fülle von Lehren und Vorstellungen darüber, was nach dem Tod kommt. Der christliche Glaube rechnet nicht mit einer Wiederkehr der Verstorbenen auf die Erde in neuer Gestalt, sondern mit einem ewigen Leben bei Gott. Jesus Christus hat uns dazu sozusagen den Weg frei gemacht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt, und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben, in Ewigkeit nicht.“ (Johannesevangelium 11,25+26)
Unser Leben auf dieser Erde ist ein großartiges Geschenk. Aber es ist noch längst nicht alles. Das Schönste kommt erst noch – viel schöner, als wir „Raupen“ es uns vorstellen können!
